Altersreform 2020 Kanton Luzern

Wir engagieren uns für Familien, Neurentner und Junge

2x JA zur «Altersvorsorge 2020» empfehlen Alois Hodel, kant. Obmann CVP60plus und Karin Stadelmann, Präsidentin JCVP Stadt Luzern

 

Die AHV-Reform sei nicht nachhaltig

Männiglich ist erstaunt, wie in bezahlten ‚Publireportagen‘ namhafte Bauernpolitiker suggerieren, wie schlecht die jetzige AHV-Vorlage für die Bauernschaft sei. Dass diese just jener parteipolitischen Couleur angehören, welche sonst immer (notabene zu recht!) bessere Bedingungen für die Bauernschaft fordern, ist umso kurioser. Es ist ja nachgerade bekannt, dass viele Bauersleute beim Eintritt ins Rentenalter selten Anspruch auf AHV-Maximalrenten haben. Im Gegensatz zu Unselbständigen fehlen ihnen Renten aus der 2. Säule. Falls sie freiwillig weitsichtig vorgesorgt haben, gibt’s höchstens mehr oder weniger Leistungen aus der Säule 3a. Die Einkommen der bäuerlichen Rentner/innen sind also meistens sehr knapp. Nun aber könnte die Rentenreform ihre Einnahmen als neue Rentner/in etwas verbessern. Die jetzige Vorlage bringt immerhin jährlich 840 Franken für Neurentner/in bzw. 2‘400 Franken für Ehepaare zusätzliche AHV-Rente. Bei einer allfälligen neuen AHV-Vorlage wird es solches kaum mehr geben: das lässt sich aus dem scharfen Sperrfeuer seitens der heterogenen Gegnerschaft unschwer ableiten. Fazit: 1. keine solchen monetären Zusatzleistungen für Bauern und andere wenig betuchte Neurentner und 2. die absehbar höher werdenden Mehrwertsteuern zur Finanzierung einer massvollen AHV werden sie trotzdem mittragen müssen.

Im Gegensatz zur Ernährungsinitiative, welche erst mittelfristig Nutzen bringen kann, ist die jetzige Rentenreform für die Bauersleute als Neurentner unmittelbar „ertrags-wirksam“. Für diese abtretende Bauerngeneration ist die AHF-Reform folglich unbestritten nachhaltiger als eine politisch Blackbox mit trügerischen Hoffnungen. Also wäre 2x JA zur Altersreform 2020 die weitsichtige Entscheidung.

Alois Hodel, ehem. Bauernsekretär LU, 6243 Egolzwil

 

„Der Spatz in der Hand“ oder Blackbox?

Die Pro-Argumente zur Altersvorsorge 2020 liegen auf dem Tisch. Diese Vorlage ist ein gut eidgenössischer und politisch hart erarbeiteter Kompromiss, ist generationenübergreifend nützlich und finanziell verkraftbar. Die angebotene (Teil)Kompensation für Neurentner/innen als Einzelpersonen wie als Ehepaar ist soziale Abfederung  – vor allem bei früher tieferen Einkommen und ohne angemessene Pensionskasse (2. Säule) sowie für viele Teilzeitbeschäftigte. Zudem werden bisherige AHV-Renten nicht gekürzt.

Eine Ablehnung dieser Rentenreform ist dagegen eine Blackbox: nebst oft ideologischen und wirtschaftsfokussierten Gründen zur Ablehnung sind keine mehrheitsfähigen Lösungsansätze erkennbar. Bei einem solchen Abenteuer dürften die Neurentner, Teilzeitbeschäftigten und jungen Erwerbstätigen schlechter dastehen als mit dem vorliegenden Kompromisspaket. Diese jetzige Vorlage ist zweifellos besser als wohlgemeinte aber trügerische Worte der finanzstarken Gegnerschaft.

Also lieber etwas annehmen, was greifbar ist. Oder getreu der bäuerlichen Redenswart „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“. Deshalb 2x JA zur vertrauenswürdigen Altersvorsorge 2020 stimmen statt auf trügerische Hoffnungen setzen.

Alois Hodel, ehem. CVP-Grossrat, Egolzwil

 

 

«Allianz der Vernunft» will Renten sichern

Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien,Wirtschafts- und Berufsverbänden hat sich zum Luzerner Komitee «2x JA zu sicheren Renten» zusammen geschlossen und kämpft für ein doppeltes Ja zur Rentenreform am 24. September. «Vom Kompromiss profitieren alle Generationen: Bestehende Renten werden gesichert, künftige Rentnerinnen und Rentner erhalten mehr AHV und die Umverteilung von Jung zu Alt bei den Pensionskassen wird gestoppt», betont CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler. Auf Oskar Mathis, Sozialvorsteher von Horw und Verantwortlicher für Soziales beim Verband für Gemeinden Luzern begrüsst die Stärkung der 1. Säule. «Die AHV ist für viele Menschen die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Mit der Rentenreform verhindern wir Altersarmut», so Mathis.

Nach mehreren gescheiterten Anläufen liegt nun endlich eine mehrheitsfähige Vorlage vor, welche das Rentenniveau in der 1. und 2. Säule nicht nur senken sondern halten will. Mit aktuell 30 Organisationen setzt sich in Luzern eine «Allianz der Vernunft» für ein doppeltes Ja ein. Die Breite des Komitees beweist, dass breite Bevölkerungskreise von der Rentenreform profitieren. So z.B. die Landwirte: «Für uns Bauern ist der 24. September ein doppelt wichtiger Tag. Neben der Abstimmung zur Ernährungssicherheit können wir auch unsere Renten sichern», freut sich Regula Bucheli-Brunner, Vizepräsidentin des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands. Auch Personalverbände und Gewerkschaften kämpfen an vorderster Front für die Reform. «Der erleichterte Zugang zur 2. Säule für Frauen und dass ältere Arbeitslose nicht mehr aus der Pensionskasse ausgeschlossen werden, sind zwei wichtige sozialpolitische Errungenschaften», betont Marcel Budmiger, Geschäftsleiter des Luzerner Gewerkschaftsbundes.

Das Luzerner Komitee «2x JA zu sicheren Renten» ist zuversichtlich, mit ihren Stand- und Verteilaktionen, Plakaten, Inseraten und im direkten Gespräch die Luzernerinnen und Luzerner von einem doppelten Ja zur Rentenreform überzeugen zu können.

 

Folgende Persönlichkeiten engagieren sich im Co-Präsidium des Komitees:

Prisca Birrer-Heimo, Nationalrätin SP, Hannes Blatter, Dozent Hochschule Luzern – Wirtschaft & Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit, Louis Schelbert, Nationalrat Grüne, Ida Glanzmann-Hunkeler, Nationalrätin CVP, Andrea Gmür, Nationalrätin CVP, Konrad Graber, Ständerat Luzern, Pirmin Jung, Unternehmer, Jakob Lütolf, Präsident Bäuerinnen- und Bauernverband Kt. Luzern, Oskar Mathis, Sozialvorsteher, Leiter Bereich Soziales VLG, Daniela Merkel, Präsidentin schweizerischer katholischer Frauenbund Luzern, Leo Müller, Nationalrat CVP, Beat Schürmann, Geschäftsleiter Kaufmännischer Verband Luzern, Martin Wyss, Präsident Luzerner Gewerkschaftsbund.

 

Bis heute sind folgende Organisationen Mitglied im Luzerner Komitee «Ja zu sicheren Renten»:

Bäuerinnen- und Bauernverband Kanton Luzern, BDP Kanton Luzern, CVP Kanton Luzern, CVP Frauen Kanton Luzern, CVP 60+ Kanton Luzern, EVP Kanton Luzern, JCVP Kanton Luzern, JGLP Kanton Luzern, Kaufmännischer Verband Luzern, GLP Kanton Luzern, Grüne Kanton Luzern, Landwirtschaftskommission CVP Kanton Luzern, Luzerner Gewerkschaftsbund (mit Avenir Social, kapers, SBKV, SBPV, SEV, SMPV, SMV, Syndikat Schweizerischer Medienschaffender), Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband, Luzerner Staatspersonalverband, Schweizerischer katholischer Frauenbund Luzern, SP Kanton Luzern, SP 60+ Kanton Luzern, Sany Luzern, Syndicom Luzern, VPOD Luzern, Unia Region Zentralschweiz. Weitere folgen.

 

Kontakte der Referentinnen und Referenten:

Regula Bucheli-Brunner, Vizepräsidentin Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, 041 495 23 22

Marcel Budmiger, Geschäftsleiter Luzerner Gewerkschaftsbund, 078 757 99 78

Rico De Bona, Sekretär CVP Kanton Luzern, 079 403 96 08

Ida Glanzmann-Hunkeler, Nationalrätin CVP, 079 657 10 65

Oskar Mathis, Sozialvorsteher Horw, Verantwortlicher Soziales VLG, 079 150 25 55

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