Altersreform 2020 Kanton Zug

 

MOBILISIEREN und ÜBERZEUGEN statt KLOTZEN!

Zitate aus der heutigen elektronischen Ausgabe der grössten Boulevardzeitung der Schweiz (14.9.2017):

„Das Rennen um die Rentenreform wird eng. Im Ja-Lager liegen die Nerven blank. Erst recht, weil die CVP zum Zünglein an der Waage wird – und der bürgerlichen Ja-Kamapagne die finanziellen Mittel fehlen. ….“

….

„Wir haben viel weniger Geld zur Verfügung als die Wirtschaftsverbände und die Gewerkschaften, deshalb sind wir im bezahlten Raum auch weniger sichtbar», räumt CVP-Chef Gerhard Pfister (54) ein. Ihre finanziellen Mittel konzentriere die CVP deshalb auf entscheidende Wackelkantone wie etwa Luzern, Zug oder Solothurn.

Das bedeute aber nicht, dass sich die CVP nicht voll und ganz für die Reform einsetze. «Ein solch starkes Engagement unserer Basis und unserer Parteiexponenten wie jetzt habe ich selten zuvor erlebt», wehrt sich Pfister. Bis zum 24. September geht das Hoffen und Bangen für ihn weiter. Das Resultat könne noch auf beide Seiten kippen, so Pfister. «Die Mobilisierung wird diese Abstimmung entscheiden. Deshalb werden wir bis zum Schluss um jede Stimme kämpfen.“

Ich setze mich aus folgenden Überlegungen für diese Vorlage ein:

Handeln statt Aufschieben!

Befürworter wie Gegner der Vorlage Altersvorsorge 2020 sind sich einig: Eine Revision ist unerlässlich. Über das Wann und Wie bestehen jedoch unterschiedliche Ansichten: Sofortige Umsetzung konkreter Vorschläge oder das Hinausschieben auf die lange Bank? Weil die Materie der Altersvorsorge sehr komplex ist, wird die Lösung so oder so nur in einem Kompromiss möglich sein. Es liegt in der Natur der Sache, dass es dadurch auch immer Unzufriedene und/oder Benachteiligte gibt.

Die Altersvorsorge 2020 verdient unser Vertrauen, schafft Sicherheit, wenigstens bis 2030, und kann sofort umgesetzt werden. Es ist eine Illusion zu glauben, dass das Parlament dem Souverän in Kürze eine bessere Vorlage unterbreiten wird. Vielmehr werden die Diskussionen über das Rentenalter 67 und über einen Umwandlungssatz von unter 6,0 aufgerollt …. auch die nächsten Wahlen stehen bereits vor der Tür, ein nicht zu unterschätzender Faktor in verschiedener Hinsicht.
Auch bei Annahme der Altersvorsorge 2020 ist es die hohe Pflicht und Aufgabe der eidg. Parlamentarier, umgehend nachhaltige strukturelle Aenderungen der Altersvorsorge für nach 2030 anzugehen und zu prüfen.
Die Altersvorsorge basiert auf dem solidarischen Grundgedanken GEBEN und NEHMEN und nicht auf Verrat und Bestrafung.
Deshalb zwei überzeugte JA zur Altersvorsorge 2020.

Gerade weil ein sehr knappes Resultat sowohl beim Volks- als auch beim Ständemehr erwartet wird, muntere ich alle Mitglieder dazu auf, nehmen Sie nicht nur Ihr Stimmrecht wahr, sondern mobilisieren Sie in Ihrer Familie, bei Ihren Verwandten und Bekannten. Jede Stimme ist wichtig.

Ich danke für Ihre Unterstützung.
Freundliche Grüsse
Peter R. Hofmann, Oberägeri

 

 

2 x JA, RENTENREFORM 2020

Die Zustimmung zur vorliegenden Rentenreform ist ein Gebot der Stunde. Eine Ablehnung mit dem Hinweis auf Mängel, die zweifellos auch vorhanden sind, hilft jedoch niemandem, und wäre im jetzigen Zeitpunkt das Falscheste, was wir tun können.

Erwin Müller CVP60+ Kanton Zug, Hünenberg

HANDELN STATT AUFSCHIEBEN!

Befürworter wie Gegner der Vorlage Altersvorsorge 2020 sind sich einig: Eine Revision ist unerlässlich. Über das Wann und Wie bestehen jedoch unterschiedliche Ansichten: Sofortige Umsetzung konkreter Vorschläge oder das Hinausschieben auf die lange Bank? Weil die Materie der Altersvorsorge sehr komplex ist, wird die Lösung so oder so nur in einem Kompromiss möglich sein. Es liegt in der Natur der Sache, dass es dadurch auch immer Unzufriedene und/oder Benachteiligte gibt.
Die Altersvorsorge 2020 verdient unser Vertrauen, schafft Sicherheit, wenigstens bis 2030, und kann sofort umgesetzt werden. Es ist eine Illusion zu glauben, dass das Parlament dem Souverän in Kürze eine bessere Vorlage unterbreiten wird. Vielmehr werden die Diskussionen über das Rentenalter 67 und über einen Umwandlungssatz von unter 6,0 aufgerollt …. auch die nächsten Wahlen stehen bereits vor der Tür, ein nicht zu unterschätzender Faktor in verschiedener Hinsicht.
Auch bei Annahme der Altersvorsorge 2020 ist es die hohe Pflicht und Aufgabe der eidg. Parlamentarier, umgehend nachhaltige strukturelle Aenderungen der Altersvorsorge für nach 2030 anzugehen und zu prüfen.
Die Altersvorsorge basiert auf dem solidarischen Grundgedanken GEBEN und NEHMEN und nicht auf Verrat und Bestrafung.
Deshalb zwei überzeugte JA zur Altersvorsorge 2020.

Peter R. Hofmann CVP60+ Kanton Zug, Oberägeri

WENIGER IST MEHR!

Für die Frauen, insbesondere für Teilzeiterwerbstätige, ist diese Reform – trotz erhöhtem AHV-Alter – eine grosse Chance und Verbesserung: Mit der der Rentenreform werden Deckungslücken für kleine Einkommen und Teilzeit arbeitende Frauen geschlossen, indem der Koordinationsabzug gesenkt und flexibilisiert wird. Höher versicherter Lohn bedeutet höherer Beitrag und damit höhere Rente. In der Pensionskasse wird analog der AHV ein flexibles Rentenalter zwischen dem 62. und dem 70. Altersjahr festgelegt. Dies bedeutet für Frauen eine Gelegenheit, fehlende Beitragsjahre auszugleichen und so die Rente zu verbessern.

Zuschlag auf den neu entstehenden AHV-Renten von CHF 70.—pro Monat sowie Erhöhung des Ehegattenplafonds auf 155 %.

Wie die Alliance F, Bäuerinnen-Landfrauen Verband und der Berufsverband der Pflegefachpersonen SBK unterstütze auch ich die Altersvorsorge 2020 und empfehle der Stimmbürgerin und dem Stimmbürger am 24. September 2x JA in die Urne zu legen.

Stella Landtwing-Bronner CVP60+ Kanton Zug, Baar

JA – AUS VERNUNFT

Einigen geht die vorgesehene Revision der Altersvorsorge zu weit, andere wollen nur den Umwandlungssatz der zweiten Säule senken; wieder andere das AHV-Alter der Frauen nicht erhöhen. Ohne Zweifel, die Vorlage vom 24. September ist ein typisch schweizerischer Kompromiss. Mit der von Bundesrat und Parlament vorgeschlagenen Rentenreform wird das heutige Rentenniveau gesichert. Jede Altersgruppe trägt ihren Anteil dazu bei. Von den Ausgleichsmassnahmen profitieren vor allem auch Einkommensschwache, Teilzeitarbeitende und Frauen. Die Altersvorsorge wird flexibilisiert und der modernen Arbeitswelt angepasst.
Stimmen wir Nein, bleibt alles beim Alten. Anstatt den Mut für Lösungen aufzubringen, schieben wir die Probleme nur weiter vor uns her. Ein Nein ist für Junge und Alte die schlechteste Lösung. Die Generationen sagen deshalb JA zur Altersvorsorge 2020.

Anna Bieri, JCVP Kanton Zug, Philipp Bieri, JCVP Kanton Zug; Laura Dittli, JCVP Kanton Zug; Oliver Leo, JCVP Kanton Zug; Stephanie Müller, JCVP Kanton Zug; Pascal Curtet. CV60+ Kanton Zug; Peter R. Hofmann, CVP 60+ Kanton Zug; Stella Landtwing, CVP 60+ Kanton Zug; Peter Moll, CVP 60+ Kanton Zug; Erwin Müller, CVP 60+ Kanton Zug; Urs Perner, CVP 60+ Kanton Zug;

JA WEGEN NIEDRIGEN UMWANDLUNGSSATZES

Neurentner müssen wegen eines niedrigen Umwandlungssatzes vergleichsweise niedrigere Renten in Kauf nehmen. Sie haben den kleinen Ausgleich von 70 Franken verdient. Darum mit Überzeugung Ja zur Rentenreform!

Peter Moll CVP60+ Kanton Zug, Oberägeri

ALTERSVORSORGEREFORM – WAS TUN?

In der Arena vom 1. September wurde eine Grafik gezeigt, die eine klare Antwort gibt. Die Grafik zeigt in zwei Kurven die Entwicklung des AHV Fonds für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Die eine Kurve stellt die Entwicklung bei einem Nein zur vorliegenden Revision dar, die andere den Verlauf bei Annahme der Revision. Bei einem Nein geht die Kurve ungebremst Richtung Kollaps steil abwärts. Ganz anders verläuft die Kurve bei einem Ja zur Revision. In den ersten Jahren nach Annahme der Revision steigt die Kurve sogar etwas ins Positive an, um dann allerdings nach Jahren auch wieder in den Negativtrend zu kippen. Aber auf jeden Fall verläuft diese Kurve bis ca. 2030 sehr viel günstiger als die Neinsager Kurve.
Infolge dieser Sachlage ist zweierlei angesagt.

– Als Sofortmassnahme gilt es, mit einem Ja die vorliegende Reform in Kraft zu setzen. Sie nimmt unbestrittene Anliegen auf. (AHV-Alter der Frauen, Reduktion des BVG Umwandlungssatzes usw). Also ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem aber bremst sie den Abwärtstrend bei der Finanzierung der Altersvorsorgeeinrichtungen und gibt damit die Chance, während den nächsten 5-6 Jahren eine nachhaltige Reform zustande zu bringen.

– Unbesehen ob ja oder nein, unverzüglich muss die Revision sowohl der AHV als auch des BVG an die Hand genommen werden. Die Notwendigkeit einer strukturellen und nachhaltigen Reform ist längstens bekannt.

Die vorliegende Reform abzulehnen mit dem Argument, dass man ja in 1-2 Jahren eine bessere Reform zustande bringen könne, ist Illusion. Aus Erfahrung wissen wir, dass eine neue Reform mindestens 5-6 Jahre in Anspruch nehmen wird. Diese Verzögerung ohne die vorliegende Reform würde die ohnehin missliche Situation der Altersvorsorgewerke weiter dramatisch verschlechtern und zwar zum Schaden von allen Generationen.

Das Gebot der Stunde: Ja zur vorliegenden Reform.
Urs Perner CVP60+ Kanton Zug, Allenwinden

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